Am 8. November durften wir als „CrossWalk e.V.“ unser erstes Tagesseminar mit über 40 Teilnehmern in Bensheim durchführen. Das „Christliche Zentrum an der Bergstraße“ lud uns ein, einen Tag zum Thema  „Meine Identität in Christus“ zu gestalten.

Antje Janzen gab den Einstieg und führte uns in ihrer kreativen Art vor Augen, wie Verletzungen und Enttäuschungen der Vergangenheit unser Herz mit Festlegungen und Lügen versetzen und uns eines gesunden Identitätsbewusstseins berauben können. Mit der Unterstützung einiger Teilnehmer, die sich mit viel Ausdauer als Statisten zur Verfügung stellten, inszenierte sie sehr anschaulich, wie sich Jesus als Vermittler zwischen Gott und Mensch gestellt hat, damit wir unsere alte, mit Schuld und Verletzungen belastete Identität gegen Gottes heilende Gerechtigkeit eintauschen dürfen.

Sabine Köhler ermutigte die Teilnehmer dazu, auf ihrer Reise als Christen „von der zweiten in die erste Klasse“ zu wechseln und aus dem ganzen Reichtum ihrer gottgeschenkten Identität zu schöpfen, um das Königreich Gottes auf die Erde zu bringen. Nicht in Selbstanalysen, sondern im vertrauten Blickkontakt mit dem Schöpfer geschieht Wiederherstellung von Identität und einem Bewusstsein als geliebtes, autorisiertes Königskind. Diesen Blickkontakt konnte anschließend jeder einüben und einen persönlichen Brief vom Vater im Himmel empfangen.

Sebastian Köhler gab uns dann nach der Mittagspause eine ganz neue Perspektive auf das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Er zeigte auf, wie wir eine Mentalität des Glaubens anziehen können, die es unserer neuen Identität erst ermöglicht, sich in den Herausforderungen des Alltags mit Autorität auszudrücken. Mit praxisnahen Anleitungen, beispielsweise zum Bekennen biblischer Wahrheiten,  verpasste er uns das „richtige Schuhwerk“, um den Holprigkeiten unserer Lebensumstände gewachsen zu sein.

Kaisa Koistinen nahm uns auf sehr lebendige Weise in ihre persönlichen, sehr ermutigenden Erfahrungen der Führungen Gottes in ihrem Leben hinein. Jeder bekam neuen Appetit darauf, Gottes Stimme in nächtlichen Träumen, Eindrücken und speziellen Umständen zu erkennen und ihr zu gehorchen, um in der Kraft des Heiligen Geistes das Reich Gottes zu bauen. Eine praktische Demonstration mit einigen Freiwilligen zeigte, wie Menschen im Hören auf Gottes Stimme gedient werden kann und ermutigte zum Selbstausprobieren.

Am Nachmittag bestand dann die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen auf die Botschaften des Tages zu reagieren – beim Zerknallen von Luftballons mit Lebenslügen und Festlegungen, im Bekennen von Bibelstellen über die eigene Identität, mit Jesus in der Soaking-Ecke oder beim Einüben von hörendem Gebet in Kleingruppen.

Mit einem Lobpreis- und Anbetungsabend, den wir als Team anleiten durften, klang dieser lange, aber segensreiche Tag aus. Wir sind Gott total dankbar für Offenbarung, Befreiung, Erneuerung und Glaubenswachstum, die er gewirkt hat und die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer, die uns sehr ermutigt haben.